Krieg? Ohne uns!
Krieg? Ohne uns!
Militärstreik und Desertion im 1. Weltkrieg

Szenische Lesung, Diskussion, Lagerfeuer
Seminar zu Texten der Betroffenen


- , 20. 2019 15:00

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Vernissage: Heimat ist da, wo das Staubkorn zuhause ist

Beginn 15 Uhr - open end am Lagerfeuer

 

Krieg? Ohne uns!

Militärstreik und Desertion im 1. Weltkrieg

Szenische Lesung (ca. 75 Min.)

mit Rudi Friedrich (Trompete, Lautpoesie, Gesang, Lesung) und Talib Richard Vogl (Gitarre, Lautpoesie, Gesang, Lesung).
Gelesen, dargestellt und gesungen werden Gedichte, Lieder, Texte u.a.
von Dominik Richert, Ernst Toller, Wilhelm Lehmann und Richard Stumpf.
 

Eintritt: 5 €/ erm. 4 € (gef. v. Land RLP)

open end   am Lagerfeuer

Übernachtungsmöglichkeiten   nach Anmeldung auf der Mühle möglich

Selbstverpflegung  Jede/r bringe für das gemeinsame Abendbuffet Essen mit!

 

Inhaltliches

In Deutschland war 1914 die Kriegsdienstverweigerung so gut wie unbekannt. Gegen Ende des 1. Weltkriegs gab es massenhafte Desertionen und Militärstreiks gegen die Fortführung des Krieges. Zum ersten Mal entwickelte sich eine breite Bewegung gegen den Krieg. Daran anknüpfend gab es in der Weimarer Republik intensive Diskussionen über Strategien der Kriegsdienstverweigerung und andere Möglichkeiten des Widerstandes gegen Krieg.

Rudi Friedrich und Talib Richard Vogl bieten mit einer tiefsinnig und kurzweilig gestalteten Szenischen Lesung einen aufschlussreichen Einblick in die damalige Zeit. Nach der Szenischen Lesung wird es die Möglichkeit für ein Gespräch geben.


Pressestimmen

 
 

Im November 2018 schrieb die Schwäbische Zeitung dazu: „Mit diesem Programm sind Friedrich und Vogl 2018 in ganz Deutschland auf Tournee. Und sie bringen es fertig, dass jeder Tagebuchauszug und jedes Gedicht oder Lied, das sie zusammen mit Trommelschlägen, Trompete, Gitarre und Gesang intonieren, unter die Haut geht – sei es durch die Art der Sprache, mal ihre Arglosigkeit oder ihre zynische Schärfe, mal durch die Sachlichkeit der Beschreibungen oder ihre Emotionalität. Zum Abschluss das unvergleichliche Lied ‚Le déserteur‘ von Boris Vian aus dem Jahr 1954, ein Appell des Pazifismus, und der Ausblick in die Gegenwart.“